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Neuigkeiten
31.08.2021, 11:12 Uhr
CDU beklagt Graben zwischen Rat und Verwaltung
Norderney/mr – Am 12. September entscheiden die Wählerinnen und Wähler, wie sich der künftige Rat der Stadt Norderney zusammensetzen wird. 

 

Auf die Frage, was sie in der auslaufenden Wahlperiode besonders enttäuscht hat, nennt die CDU den „nicht zu überwindenden Graben zwischen Rat und Verwaltung“. Außerdem die Aufkündigung der Fraktion durch die FDP „als Wahlkampfstrategie“. „Unser Rat und unsere Erfahrung wurden weiterhin genutzt, die FDP hat frischen Wind angekündigt und nicht geliefert“, so die CDU, die ebenfalls enttäuscht davon ist, dass es „wenig Beteiligung und Wertschätzung der Fraktionsspitzen durch den Bürgermeister und/oder Verwaltung“ gegeben habe. 

 

Im positiven Sinne überrascht hat die CDU, dass, „wenn es wirklich um die Sache ging, wir mehrheitlich immer einen großen Nenner fanden, der allerdings später wieder zerlegt wurde.“ Überrascht sei man auch von der fast einstimmigen Bestätigung des Lebensraumkonzepts gewesen sowie von der Tatsache, dass die Onlinesitzungen so gut funktioniert hätten und beim Streaming der öffentlichen Sitzungen die Bevölkerung sehr gut vertreten gewesen sei. 

Für die CDU das absolute Thema Nummer eins wird in der kommenden Wahlperiode die „Weiterentwicklung der Qualität im sozialen Bereich und das Mehrgenerationenwohnen bei den jetzigen Altenwohnungen“ sein. Zudem stünden der Erhalt und die Kontrolle von gewonnenem Dauerwohnraum an sowie das Lebensraumkonzept mit konkreten Daten und Fakten. „Auch zugezogene junge Menschen, Singles, Paare und Familien müssen die Chance haben, Eigentum zu bilden. Zirka 800 Wohnungen befinden sich im städtischen Besitz. Perspektiven für junge Menschen müssen möglich sein“, betont die CDU. 

Die Frage „Mit welchen Mitbewerbern würden Sie eine Zusammenarbeit anstreben beziehungsweise eine Gruppe bilden?“ beantwortet die Insel-Union so: „Wir möchten mit allen sachorientiert im Gespräch bleiben und dabei versuchen, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Kommunalwahlen sind Personalwahlen. Einzel- und Monopol-Interessen dürfen nicht die Oberhand gewinnen.“ 

Unterdessen möchte die CDU auf Norderney, dass in den nächsten fünf Jahren das Lebensraumkonzept umgesetzt wird, außerdem der Bau des Hotels am Weststrand beginnt sowie die Bebauung des Theaterplatzes. Wichtig ist ihr auch ein Besucherlenkungssystem per App, der Aufbau sogenannter Workout-Stationen am Strand und das Rad- und Fußwegenetz im Inselosten. Weitere Themen: Co-Working, duale Studiengänge, Digitalisierung von Rathaus und Schulen sowie ein offenes bürgerfreundliches, serviceorientiertes Rathaus.

Derweil findet es die CDU für die Insel schädlich, dass es durch die Reederei einen ausgeprägten Monopolisten gebe, der in branchenfremde Bereiche eindringe und diese ausnutze. Als Beispiel werden hier die sogenannten Cubes genannt, außerdem Vermietung von Fahrrädern und Buchungsplattform Frisonaut.